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Nachrichten über FC Bayern München aus allen Quellen, in Echtzeit: die Geschichten des Tages, Spiele, Tabelle und Spielplan, die offiziellen Inhalte des Vereins und seine Geschichte, von sechs Champions-League-Siegen bis zum Rekord von dreiunddreißig deutschen Meisterschaften und zwanzig DFB-Pokalen.

Der Fußball-Club Bayern München e. , kurz FC Bayern München, Bayern München oder FC Bayern, ist ein deutscher Sportverein aus der bayerischen Landeshauptstadt München.

Er wurde am 27. 500 Mitgliedern (Stand: 2. November 2025) ungefähr gleichauf mit Benfica Lissabon einer der beiden mitgliederstärksten Sportvereine der Welt und der mitgliederstärkste Sportverein Deutschlands.

Bekannt wurde der FC Bayern München durch seine Fußballabteilung, die seit 2001 teilweise in die FC Bayern München AG ausgegliedert ist. Die erste Herrenmannschaft spielt seit der Saison 1965/66 ununterbrochen in der Bundesliga und belegt in der Ewigen Tabelle Platz 1. Sie ist mit 35 Meistertiteln deutscher Rekordmeister sowie mit 21 Pokalsiegen deutscher Rekordpokalsieger. Auch auf internationaler Ebene ist der Verein mit acht Europapokalsiegen, davon sechs in der Champions League bzw. dem Europapokal der Landesmeister, einer der erfolgreichsten Vereine Europas. Je zweimal wurden der Weltpokal und die FIFA-Klub-WM gewonnen; außerdem zweimal der UEFA Super Cup. Die größten Erfolge gelangen dem Verein in den Jahren 2013 und 2020 jeweils mit dem Gewinn des Triples. Die erste Mannschaft trägt ihre Heimspiele seit 2005 in der Allianz Arena aus. Langjährige Heimstätten waren zuvor das Stadion an der Grünwalder Straße und das Olympiastadion.

Dem FC Bayern gehören weitere Abteilungen an, die ebenfalls einige Erfolge aufweisen können. So wurden die in der Frauen-Bundesliga spielenden Fußballfrauen 1976, 2015, 2016, 2021, 2023, 2024, 2025 und 2026 deutscher Meister sowie 2012, 2025 und 2026 DFB-Pokalsieger. Somit gelang es 2015, 2016, 2021, 2023, 2025 und 2026 den Fußballabteilungen des FC Bayern, sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen die deutsche Meisterschaft zu gewinnen. Weitere Erfolge erreichten die Schachabteilung mit neun deutschen Meisterschaften und einem Europapokalsieg, die Turner mit vier deutschen Meisterschaften, die Basketballer mit drei Meisterschaften und zwei Pokalsiegen und die Baseballer mit zwei deutschen Meistertiteln.

1900 bis 1914 – Die Gründungsjahre

Am 27. Februar 1900 fand im Gasthaus Bäckerhöfl eine Sitzung der Fußballabteilung des MTV München statt, bei der es zu einem Streit über die weitere Entwicklung der Fußballabteilung kam, nachdem kurz zuvor die Generalversammlung des MTV den Beitritt des Vereins zum Verband Süddeutscher Fußball-Vereine abgelehnt hatte. Um 21:30 Uhr verließen Arthur Ringler, Otto Ludwig Naegele, Albert Zoepfel, Josef Pollack, Fritz Wamsler, Karl Wamsler, Georg Schmid, Paul Francke, Kuno Friederich, Wilhelm Focke und Franz John das Lokal und fanden sich im Weinhaus Gisela an der Jäger- und Fürstenstraße (heute Kardinal-Döpfner-Straße) in der Maxvorstadt ein, um noch am selben Abend den F.C. Bayern zu gründen. Zu den auf der Gründungsurkunde erwähnten Mitgliedern gehörte der später bekannt gewordene, jüdische Bildhauer Benno Elkan. Den Vorsitz führte der Berliner Franz John, der auch der erste Vorsitzende in der Geschichte des Vereins wurde. Als Vereinsfarben wählte man Blau-Weiß, der Mitgliedsbeitrag betrug zunächst eine Mark. Die Vereinsgründer kamen zu einem Großteil nicht aus München oder Bayern, sondern aus Berlin, Freiburg, Leipzig und Bremen. Am Gründungsort, vor dem heutigen Siemens-Gelände, steht seit 2017 ein Gedenkstein (). Als weitere Gründungsväter des Vereins finden sich auf der Urkunde Adolph von Neger, Arnulf Hecking, Wilhelm Hirsch, Erich Gottschalk und August Evers.

Erste Spiel- und Trainingsstätte wurde die Schyrenwiese an der Wittelsbacherbrücke. Erster Gegner war im März 1900 der 1. Münchner FC 1896, der FC Bayern gewann das Spiel mit 5:2. Schnell stießen weitere Spieler zum Verein, so unter anderem drei der Fußballabteilung des TSV München 1860. Im Frühjahr 1900 überließ der Herd- und Ofenfabrikant Friedrich Wamsler dem FC Bayern ein Grundstück an der Clemensstraße als Spielstätte. Im Januar 1901 nahm man auch das Eishockeyspiel auf. Das erste Spiel der Derbygeschichte zwischen dem FC Bayern und den „Sechzigern“ fand im Jahr 1902 statt. Der FC Bayern gewann das Spiel mit 3:0. Um den Spielbetrieb auszuweiten, beschloss der Verein 1906 den Übertritt zum Münchner Sport-Club, behielt aber eine gewisse Eigenständigkeit bei, was sich in der Bezeichnung „F.A. Bayern im Münchner SC“ (F.A. = Fußballabteilung) ausdrückte. Infolge der Fusion trat Bayern nun in weißen Hemden und roten Hosen an, diese Farben lösten damit das Blau-Weiß aus der Gründungszeit ab, die Bezeichnung Die Roten war geboren. Auf lokaler Ebene entwickelten sich die „Bayern“ zur unangefochtenen Nummer eins im Fußball, im Wettbewerb auf süddeutscher Ebene waren sie hingegen weniger erfolgreich. Zu sehr dominierten zu dieser Zeit noch die Mannschaften, die bereits in den 1890er Jahren entlang des Oberrheins zwischen Freiburg und Frankfurt entstanden waren und sich weiterentwickelt hatten, das Fußballgeschehen.

Nachdem der Platz an der Clemensstraße der Wohnbebauung hatte weichen müssen, spielte man kurzzeitig wenige hundert Meter nördlich an der Karl-Theodor-Straße und zog dann 1907, mittlerweile unter Präsident Angelo Knorr an die etwas weiter östlich gelegene Leopoldstraße um. Eingeweiht wurde dort dann die erste Tribüne auf einem Fußballplatz in München. Im Eröffnungsspiel gab es ein 8:1 gegen Wacker München. Bereits 1908 hatte der FC Bayern mehr als 300 Mitglieder, acht Mannschaften und mehr als 100 Jugendspieler. Dies hatte eine Satzungsänderung zur Folge, wodurch Verwaltungsarbeit und der Sportbereich getrennt wurden. Die Spieler hatten dadurch mehr Zeit, sich auf den Sport zu konzentrieren. 1910 nahmen sie das erste Mal an der Endrunde zur süddeutschen Meisterschaft teil. Am Ende belegte die Mannschaft den 2. Platz hinter dem Karlsruher FV. Im selben Jahr stellten die Bayern mit Max Gablonsky ihren ersten Nationalspieler.

Text und Bilder aus Wikipedia, Lizenz CC BY-SA 4.0 · 28.10.2026 · Der Artikel auf Wikipedia