Nachrichten über SC Freiburg aus allen Quellen, in Echtzeit: die Geschichten des Tages, Spiele, Tabelle und Spielplan, die offiziellen Inhalte des Vereins und seine Geschichte, vom Freiburger Erfolgsmodell im Breisgau bis zu den Europa-League-Nächten und dem DFB-Pokalfinale 2022.
Der Sport-Club Freiburg e. V.
(kurz SC Freiburg, SCF oder SC) ist ein 1904 gegründeter Fußballverein aus Freiburg im Breisgau und gehört dem Südbadischen Fußball-Verband an. Die Herrenmannschaft des SC Freiburg spielt seit der Saison 2016/17 wieder in der Bundesliga. In der Ewigen Bundesligatabelle belegt der Verein den 18. Platz. Die Frauenmannschaft spielt seit dem Jahr 2011 ebenfalls wieder erstklassig in der Frauen-Bundesliga.
Die Vereinsfarben sind weiß-rot. Das Wappen enthält auf der linken Seite einen Greifenkopf und auf der rechten Hälfte das Kürzel SCF. Im Oktober 2026 zählte der Verein über 85.000 Mitglieder und ist damit der größte Verein in Baden und weltweit unter den größten Sportvereinen auf Platz 25. Die prägendsten Persönlichkeiten der Vereinsgeschichte sind Achim Stocker als Präsident sowie Volker Finke und Christian Streich als Trainer.
1904 bis 1933: Vorgängervereine und Frühzeit
Die ältesten Vorgängervereine des SC waren der im März 1904 gegründete Freiburger FV 04 sowie der zwei Monate jüngere FC Schwalbe Freiburg. Am 3. März 1912 fusionierten der mittlerweile zu SV 04 umbenannte FV 04 und der erst zu FC Mars, dann zu FC Union umbenannte FC Schwalbe erstmals zum SC Freiburg. Der neu gegründete Verein hatte die Farben schwarz, weiß und gelb. Umgehend wurde eine Jugendabteilung gegründet. Zwei Jahre nach seiner Gründung unternahm der junge Verein eine erste Auslandsreise nach Norditalien, um zwei Freundschaftsspiele zu bestreiten. Gegen die SG Andrea Doria Genua, einem Vorgängerverein von Sampdoria Genua, erreichten die Breisgauer ein 2:2-Unentschieden, wenige Tage darauf folgte ein 1:4 beim FC Alessandria im Piemont.
1917, inmitten des Ersten Weltkriegs, konnte der Verein seinen ersten größeren Erfolg feiern. Im Bezirk 2 des Gau Oberrhein erlangte er die Meisterschaft vor dem Stadtrivalen Freiburger FC (FFC) und gewann mit einem Sieg gegen den SV Straßburg die Oberrhein-Meisterschaft. Gleiches gelang im Jahr darauf mit einer „Kriegsmannschaft“, die aus Spielern des SC sowie des FFC bestand. 1918 gewann sie dann auch die Südkreismeisterschaft gegen den SC Stuttgart, an dem man im Jahr zuvor noch gescheitert war.
Am 13. Dezember 1919 schloss sich der Verein der Freiburger Turnerschaft von 1844 (früher: Freiburger TV 1844) an. Im Juni stand mit Oskar Müller erstmals ein SC-Spieler im Kader der deutschen Fußballnationalmannschaft. Im Zuge des Streits zwischen Turn- und Sportverbänden traten die Fußballer 1923 wieder aus, um wieder den SC Freiburg als eigenständigen Fußballverein zu bilden. Im selben Jahr stieg der Verein in die Bezirksliga Württemberg-Baden auf, damals die höchstmögliche Spielklasse. Nach einem Abstieg in die Kreisklasse Südbaden 1925 stieg der SCF erneut auf und hielt sich bis 1933 in der Bezirksliga Württemberg-Baden, mit dem bis dahin größten Erfolg der noch jungen Vereinsgeschichte: Nach einem dritten Platz im Jahr 1928 kommt es in einer Qualifikationsrunde zu einem Aufeinandertreffen mit dem amtierenden deutschen Meister, dem 1. FC Nürnberg, das mit einem 2:1-Sieg für die Freiburger endete.