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Nachrichten über Schalke 04 aus allen Quellen, in Echtzeit: die Geschichten des Tages, Spiele, Tabelle und Spielplan, die offiziellen Inhalte des Vereins und seine Geschichte, vom UEFA-Pokalsieg 1997 der Eurofighter bis zu sieben deutschen Meisterschaften und fünf DFB-Pokalsiegen.

Der Fußballclub Gelsenkirchen-Schalke 04 e. , kurz FC Schalke 04, ist ein Sportverein aus dem nordrhein-westfälischen Gelsenkirchen.

Er wurde am 4. Mai 1904 im Stadtteil Schalke gegründet und wurde vor allem durch seine Fußballabteilung bekannt. 000 Mitgliedern (Stand: 1. Juli 2026) zählt der Club zu den mitgliederstärksten Sportvereinen der Welt. Der FC Schalke trägt seine Heimspiele seit August 2001 in der Veltins-Arena aus. Außerdem unterhält der Club Abteilungen für Basketball, Blindenfußball, Frauenfußball, Handball, Leichtathletik, Schiedsrichter, Skisport und Tischtennis. Die Vereinsfarben sind Blau und Weiß.

Der als Kumpel- und Malocher-Club bekannte Fußballverein aus dem Ruhrgebiet wurde siebenmal Meister und holte fünfmal den DFB-Pokal. 1997 erreichte der FC Schalke 04 mit dem Gewinn des UEFA-Cups den bisher größten Erfolg seiner Geschichte. Der S04 belegt in der Ewigen Tabelle der Bundesliga den neunten Platz. Aufgrund seiner wechselhaften Historie, geprägt von Triumphen und Tragödien, seiner vielen Fans sowie seiner internationalen Strahlkraft, zählt der FC Schalke 04 zu den herausragenden Vereinen in der Geschichte des deutschen Fußballs. Nach enttäuschenden Jahren verlor der Club den Anschluss an die nationale Spitze und stieg in der Saison 2020/21 nach 30 Jahren wieder in die 2. Bundesliga ab. Trotz des sofortigen Wiederaufstiegs verfehlte die Mannschaft in der Saison 2022/23 den Klassenerhalt und spielte ab der Spielzeit 2023/24 erneut im „Unterhaus“.

Nach dem Erreichen der Zweitligameisterschaft in der Vorsaison bestreitet der Verein seine Spiele seit Beginn der Spielzeit 2026/27 wieder in der ersten Bundesliga.

1904 bis 1912: Gründungsjahre als „Westfalia Schalke“

1900s typical mining structure in the Ruhr, source of the Schalke nickname Die Knappen – from an old German word for "miners"– because the team drew so many of its players and supporters from the coalmine workers of Gelsenkirchen.Foto: Josef Stoffels · CC BY-SA 3.0 de

Der Legende nach trafen sich am 4. Mai 1904 in der Hauergasse, im Gelsenkirchener Stadtteil Schalke, zehn Jugendliche. Sie waren noch Schüler und Lehrlinge auf der Zeche Consolidation sowie beim Küchengerätehersteller Küppersbusch. Ferdinand Gebauer, Willy Gies, Johannes Hornung, Johann Kessel, Viktor Krogull, Heinrich Kullmann, Adolf Oetzelmann, Josef Seimetz, Willy van den Berg und Josef Versen hatten einen gemeinsamen Traum: Ein Spiel gegen den Rivalen Spiel und Sport Schalke 1896. Sie gründeten den losen Verein Westfalia Schalke. Die Vereinsfarben waren zunächst Rot und Gelb. Dokumente aus den Gründungsjahren gibt es heute nicht mehr. Nur einige wenige mündliche Überlieferungen wurden anlässlich der Vereinsjubiläen in verschiedenen Zeitungen abgedruckt und verdichteten sich im Laufe des Jahrhunderts zum Mythos vom Schalker Markt.

Die Mannschaft teilte sich zunächst mit anderen Vereinen den städtischen Sportplatz, bis der Vereinswirt ihnen einen eigenen Platz an der Grenzstraße im Stadtteil Gelsenkirchen-Schalke vermittelte. Westfalia gewann schnell neue Mitglieder. 1907 hatte der Verein 40 zahlende Mitglieder („fünf Pfennig monatlich für Schüler und zehn Pfennig für Schulentlassene“).

1909 wurde mit der Eintragung ins Vereinsregister aus den Freizeitkickern offiziell ein Verein. Erster Vorsitzender wurde Heinrich Hilgert, da Willy Gies, den die Kicker bis dahin als ihren Leiter betrachteten, noch nicht volljährig war. Hilgert arbeitete auf der Zeche als Wiegemeister. Die Umgebung des Vereins und viele seiner Fußballer entstammten diesem Bergmannsmilieu, dies brachte den Schalkern den Spitznamen „die Knappen“ ein – ein Knappe ist ein Bergmann nach abgeschlossener Lehre. Da die Eltern der meisten Spieler gebürtige Masuren waren, war der Verein in seinen Anfangsjahren als „Polacken- und Proletenverein“ verpönt.

Text und Bilder aus Wikipedia, Lizenz CC BY-SA 4.0 · 29.10.2026 · Der Artikel auf Wikipedia